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Ostsee Klima

Mild dürfte der Begriff sein, der dem Klima an der Ostsee am ehesten gerecht wird. Zwar wird auch hier von einem Reizklima gesprochen, doch es ist insgesamt etwas milder als das an der Nordsee und damit für viele Menschen besser zu vertragen. An der wohltuenden Wirkung des Ostseeklimas ändert das nichts. Vor allem Allergiker, die ansonsten mit Pollen zu kämpfen haben, können dank der sauberen Luft an der See tief durchatmen, ohne tränende Augen oder eine gereizte Nase befürchten zu müssen. Jod, Kalzium, Eisen und Magnesium, die in der Luft enthalten sind, helfen bei Erkrankungen der Atemwege oder des Stoffwechsels. Dadurch, dass die Meeresluft salzhaltig ist, profitieren auch Menschen mit Hautproblemen von ihr. Von großem Vorteil ist auch, dass es an der Ostsee im Sommer nicht brütend heiß wird, da das Wasser die Luft kühlt. Umgekehrt sorgt die Wassertemperatur dafür, dass es auch im Herbst und Winter relativ angenehm ist. Am Beispiel Rügen zeigt sich, dass die Ostseeregion sehr von der Sonne verwöhnt wird. Über 2000 Sonnenstunden wurden 1995 auf Rügen festgehalten. Dabei ist der Niederschlag konstant und auf das Jahr verteilt mit 600 Millimeter eher gering. Das Wasser erwärmt sich auf 15 bis 24 Grad. Bedingt durch den Wind kann es allerdings auch schnell auf 11 Grad abkühlen.

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