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Holsteiner Schweiz Sehenswertes

Urlauber, die sich einen ersten Überblick zur Holsteinischen Schweiz machen wollen, haben in Malente dazu Gelegenheit. Auf dem zwar nur 90 Meter hohen Holzberg wurde der so genannte Holzbergturm errichtet, der 28,5 Meter in die Höhe ragt und komplett aus Lärchenholz gebaut wurde. Er kann das ganze Jahr über besucht werden. Klare Sicht sorgt dann für einen herrlichen Rundumblick. Das Eutiner Schloss wird man dabei wohl kaum sehen. Es ist aus einer ehemaligen Burg entstanden und war einst Sitz der Fürstbischöfe des Fürstbistums Lübeck sowie der Oldenburger Herzöge. Im 17. Jahrhundert wurde es durch einen Brand größtenteils zerstört, aber sogleich wieder aufgebaut. Privat genutzt wurde es von den Großherzögen bis 1992, jetzt ist ein Museum, das Leben und Kultur der Bewohner zeigt. Das Eutiner Schloss hat vier Flügel und einen sehr schon dekorierten Innenhof. Der Schlosspark ist einer der größten Barockgärten des Bundeslandes. Nicht minder schön ist das Schloss Plön, das seit 2002 in Firmengbesitz ist und unter anderem als Akademie für Optiker genutzt wird. Slawen waren es, die als Erste eine Burg errichteten. Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Plön hat 1633 schließlich einen Renaissance-Bau in Auftrag gegeben. Es ist damit eines der wichtigsten zur Zeit des 30jährigen Krieges geschaffenen Bauwerke Schleswig-Holsteins. Wem Gucken alleine nicht reicht, der kann in der Holsteinischen Schweiz auch aktiv werden. Beispielsweise an der Schusteracht im Umland von Preetz. In Form einer Acht sind hier Wege für Wanderfreunde, Reiter und Radfahrer angelegt.

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