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Bayerischer Wald Klima

Über Mangel an Schnee können sich Urlauber im Bayerischen Wald während der Wintermonate und auch darüber hinaus nicht beklagen. Zwar schwanken die Schneemengen je nach Region, doch mit einer durchschnittlichen Schneedecke von 30 bis 80 Zentimetern dürfen Touristen schon rechnen. In richtig knackigen Wintern sind zwei Meter und mehr auch keine Seltenheit. Der Vordere Wald mit seiner kontinentalen Ostlage weist rund 120 Tage auf, an denen eine zusammenhängende Schneedecke vorzufinden ist. Im Hinteren Wald sind es bis zu 180 Tage. Entsprechend hoch ist auch die Niederschlagsmenge, mit der im Bayerischen Wald gerechnet werden muss. Sie sind zwar geringer als im Schwarzwald, mit im Schnitt 1300 bis 1400 Millimetern im Vordern und bis zu 1600 Millimetern im Hinteren Wald ganz ordentlich. Insgesamt kann von einem rauen, dafür recht gesunden und kontinentalen Klima gesprochen werden. Dafür sorgt alleine schon die riesige Waldfläche, der die saubere Luft zu verdanken ist. Bemerkbar machen sich, je nach Region, natürlich die Höhe und damit ganz unterschiedliche Einflüsse. So gilt der Lallinger Winkel mit seinem milden Klima als Obstgarten des Bayerischen Waldes. Auswirkungen auf das Klima hat auch der Alpenföhn. Ist er besonders stark, sind sogar die Alpen zu erkennen.

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